
Blumenwiese
Anlage einer Blumenwiese - so gehts
Wildpflanzengärtnereien bieten eigene Samenmischungen oder fertige Pflanzen für die Neuanlage oder Umgestaltung an. Beliebter Schmuck für Blumenrasen sind auch früh blühende Zwiebelpflanzen wie z.B. Schneeglöckchen, Wildkrokus oder Blausterne.
Zu einer Blumenwiese kommt man auf verschiedenen Wegen. Bestehende Rasenflächen werden nicht gedüngt. Jeder Grasschnitt wird gewissenhaft entfernt. Die meisten Wiesenblumen bevorzugen mageren, nährstoffarmen Boden. Zur Beschleunigung des Abmagerungsvorganges arbeitet man zusätzlich Sand ein. Nach einigen Jahren wandern die ersten Wiesenblumen von selbst ein oder man kauft in Wildstaudengärtnereien geeignete Pflanzen und ergänzt die vorhandene Wiesenflora. Zu diesem Zweck muss man die umliegende Fläche von Pflanzenwuchs befreien, damit die Jungpflanze nicht verdrängt wird. Man sticht dazu an mehreren Stellen der Wiese größere Bereiche aus, magert fetten Rasenboden mit Sand ab und besetzt diesen mit den Wildpflanzen. In der ersten Zeit müssen die neuen Wiesenblumen vor Schneckenfraß und Austrocknung bewahrt und das umliegende Unkraut gewissenhaft gejätet werden. Wenn die Jungpflanzen kräftiger sind, reduziert sich der Pflegeaufwand.
Die zweite, schnellere Methode ist die Neuansaat. Der bisherige Rasen wird spatentief abgetragen, der darunter liegende Untergrund gelockert und bei Bedarf mit Sand abgemagert. Dann wird die passende Wiesenblumenmischung eingesät und mit Brettern festgetreten oder angewalzt. Über die Wahl der Samenmischung muss man sich unbedingt von Fachleuten in Wildpflanzengärtnereien beraten lassen. Im Supermarkt erhältliche Einheitsmischungen mit zu hohem Klee- und Grasanteil und vielleicht sogar mit ausländischen Zuchtblumen bieten oft bereits im zweiten Jahr Enttäuschungen: Es dominieren nur noch wenige Arten, die anderen werden verdrängt.
Möchte man eine kleine, in der Natur selten gewordene Feuchtwiese mit vom Aussterben bedrohten Sumpfpflanzen im Garten anlegen, müssen ideale Standortbedingungen geschaffen werden. Kleine Feuchtwiesen passen gut zum Uferrand von Gartenteichen. Feuchtwiesenblumen wachsen im Gegensatz zu Blumen von trockenen Wiesen am besten in einer nährstoffreichen Erdmischung.
Quelle: Naturgarten e.V.
Weblink: www.naturgarten.org
Anlage einer Blumenwiese - so gehts
Wildpflanzengärtnereien bieten eigene Samenmischungen oder fertige Pflanzen für die Neuanlage oder Umgestaltung an. Beliebter Schmuck für Blumenrasen sind auch früh blühende Zwiebelpflanzen wie z.B. Schneeglöckchen, Wildkrokus oder Blausterne.
Zu einer Blumenwiese kommt man auf verschiedenen Wegen. Bestehende Rasenflächen werden nicht gedüngt. Jeder Grasschnitt wird gewissenhaft entfernt. Die meisten Wiesenblumen bevorzugen mageren, nährstoffarmen Boden. Zur Beschleunigung des Abmagerungsvorganges arbeitet man zusätzlich Sand ein. Nach einigen Jahren wandern die ersten Wiesenblumen von selbst ein oder man kauft in Wildstaudengärtnereien geeignete Pflanzen und ergänzt die vorhandene Wiesenflora. Zu diesem Zweck muss man die umliegende Fläche von Pflanzenwuchs befreien, damit die Jungpflanze nicht verdrängt wird. Man sticht dazu an mehreren Stellen der Wiese größere Bereiche aus, magert fetten Rasenboden mit Sand ab und besetzt diesen mit den Wildpflanzen. In der ersten Zeit müssen die neuen Wiesenblumen vor Schneckenfraß und Austrocknung bewahrt und das umliegende Unkraut gewissenhaft gejätet werden. Wenn die Jungpflanzen kräftiger sind, reduziert sich der Pflegeaufwand.
Die zweite, schnellere Methode ist die Neuansaat. Der bisherige Rasen wird spatentief abgetragen, der darunter liegende Untergrund gelockert und bei Bedarf mit Sand abgemagert. Dann wird die passende Wiesenblumenmischung eingesät und mit Brettern festgetreten oder angewalzt. Über die Wahl der Samenmischung muss man sich unbedingt von Fachleuten in Wildpflanzengärtnereien beraten lassen. Im Supermarkt erhältliche Einheitsmischungen mit zu hohem Klee- und Grasanteil und vielleicht sogar mit ausländischen Zuchtblumen bieten oft bereits im zweiten Jahr Enttäuschungen: Es dominieren nur noch wenige Arten, die anderen werden verdrängt.
Möchte man eine kleine, in der Natur selten gewordene Feuchtwiese mit vom Aussterben bedrohten Sumpfpflanzen im Garten anlegen, müssen ideale Standortbedingungen geschaffen werden. Kleine Feuchtwiesen passen gut zum Uferrand von Gartenteichen. Feuchtwiesenblumen wachsen im Gegensatz zu Blumen von trockenen Wiesen am besten in einer nährstoffreichen Erdmischung.
Quelle: Naturgarten e.V.
Weblink: www.naturgarten.org

