
Tomaten pflanzen und pflegen
Wenn die Eisheiligen vorbei sind und der Gärtner keine Nachtfröste mehr fürchten muss, können vorgezogene oder gekaufte Tomatenpflanzen und natürlich auch all die anderen empfindlichen Pflänzchen, die aus wärmeren Ländern ihren Weg zu uns gefunden haben, ausgepflanzt werden.
Sortenwahl
Es empfiehlt sich, robuste Sorten zu wählen, die recht resistent gegen die üblichen Erkrankungen sind und auch mit kühleren und feuchteren Sommern gut klarkommen. Wer Platz hat, wählt ein paar ertragssichere Sorten und ein paar Exoten zum Ausprobieren aus. Bewährt haben sich Sorten wie Matina, Harzfeuer, Harbinger und Roma (eine Flaschentomate), sowie die Kirschtomaten Sweet Million, Delicado und Sungold, die allesamt durch ihre köstliche Süße und ihr hervorragendes Aroma bestechen und zudem noch sehr reichtragend sind. Kleine Buschtomatensorten wie Pendulina und Patio gedeihen auch in Kübeln, wenn sie denn ausreichend groß sind, und produzieren riesige Mengen süßer Naschtomaten. Der Klassiker unter den Fleischtomaten ist die Sorte Marmande; dunkelrostbraune Sorte wie Black Russian sind anspruchsvoller, aber wegen ihres herausragenden Geschmacks auf jeden Fall einen Versuch wert.
Anzucht
Tomaten keimen in fast jedem Substrat; im Saatkorn sind genügend Nährstoffe für die ersten zwei Wochen enthalten. Ab dann sollte man seine Sämlinge leicht düngen (am besten mit stark verdünntem Flüssigdünger auf Melasse- oder Tresterbasis), damit sie zügig zu kräftigen Pflanzen heranwachsen. Und natürlich sollte man sie schnell in größere Töpfe setzen, damit sie ein schönes Wurzelsystem bilden können. Säen Sie Tomaten einzeln in Module oder Torftöpfchen; wenn man sie in Saatschalen vorzieht und dann pikiert, werden sie im Wachstum gestört und brauchen länger, um groß zu werden
Wir müssen hier natürlich auf der Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus vorziehen. Die Sämlinge brauchen möglichst viel Licht, damit sie buschig und nicht überständig werden. Wenn das Wetter schön ist, kann man sie von der Fensterbank tagsüber nach draußen bringen und abends wieder hereinholen.
Standort
Am besten ist es natürlich, wenn die Tomaten ins Gewächshaus können. Wer keines hat, sollte in Erwägung ziehen, seinen Tomaten einen Unterstand zu bauen, unter dem sie vor Regenfällen geschützt sind. Wenn die Blätter trocken bleiben, können Schadpilze sich weniger gut vermehren. Tomaten in Töpfen fühlen sich besonders wohl vor einer Südwand, am besten mit ein bisschen Dach vom Haus über dem Kopf. Ansonsten gilt: so sonnig wie möglich – ohne Sonne gibt es keine süßen Tomaten.
Bodenvorbereitung
Es versteht sich von selbst, dass gut ernährte, gesunde Pflanzen allen Krankheiten besser widerstehen können als geschwächte Pflanzen mit Mangelerscheinungen. Bester Garant für eine ausreichende Versorgung der Pflanze ist ein gut ausgebildetes Wurzelsystem. Tomaten haben zwei Sorten von Wurzeln: derbe, verzweigte, flache, die nach Nährstoffen suchen, und feine, lange, die nach Wasser suchen. Deswegen sollte man den Boden, auf dem man die Tomaten setzt, auf großer Fläche gut vorbereiten – mit reifem Kompost, wenn man welchen hat, mit Steinmehl und Holzasche. Fast jeder Boden profitiert von einem Bodenaktivator. Wenn man keinen Kompost hat, kann man auch etwas Oscorna Animalin in den Boden einarbeiten.
Quelle: Marie Lang
Wenn die Eisheiligen vorbei sind und der Gärtner keine Nachtfröste mehr fürchten muss, können vorgezogene oder gekaufte Tomatenpflanzen und natürlich auch all die anderen empfindlichen Pflänzchen, die aus wärmeren Ländern ihren Weg zu uns gefunden haben, ausgepflanzt werden.
Sortenwahl
Foto: Kiepenkerl
Anzucht
Tomaten keimen in fast jedem Substrat; im Saatkorn sind genügend Nährstoffe für die ersten zwei Wochen enthalten. Ab dann sollte man seine Sämlinge leicht düngen (am besten mit stark verdünntem Flüssigdünger auf Melasse- oder Tresterbasis), damit sie zügig zu kräftigen Pflanzen heranwachsen. Und natürlich sollte man sie schnell in größere Töpfe setzen, damit sie ein schönes Wurzelsystem bilden können. Säen Sie Tomaten einzeln in Module oder Torftöpfchen; wenn man sie in Saatschalen vorzieht und dann pikiert, werden sie im Wachstum gestört und brauchen länger, um groß zu werden
Wir müssen hier natürlich auf der Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus vorziehen. Die Sämlinge brauchen möglichst viel Licht, damit sie buschig und nicht überständig werden. Wenn das Wetter schön ist, kann man sie von der Fensterbank tagsüber nach draußen bringen und abends wieder hereinholen.
Standort
Am besten ist es natürlich, wenn die Tomaten ins Gewächshaus können. Wer keines hat, sollte in Erwägung ziehen, seinen Tomaten einen Unterstand zu bauen, unter dem sie vor Regenfällen geschützt sind. Wenn die Blätter trocken bleiben, können Schadpilze sich weniger gut vermehren. Tomaten in Töpfen fühlen sich besonders wohl vor einer Südwand, am besten mit ein bisschen Dach vom Haus über dem Kopf. Ansonsten gilt: so sonnig wie möglich – ohne Sonne gibt es keine süßen Tomaten.
Bodenvorbereitung
Es versteht sich von selbst, dass gut ernährte, gesunde Pflanzen allen Krankheiten besser widerstehen können als geschwächte Pflanzen mit Mangelerscheinungen. Bester Garant für eine ausreichende Versorgung der Pflanze ist ein gut ausgebildetes Wurzelsystem. Tomaten haben zwei Sorten von Wurzeln: derbe, verzweigte, flache, die nach Nährstoffen suchen, und feine, lange, die nach Wasser suchen. Deswegen sollte man den Boden, auf dem man die Tomaten setzt, auf großer Fläche gut vorbereiten – mit reifem Kompost, wenn man welchen hat, mit Steinmehl und Holzasche. Fast jeder Boden profitiert von einem Bodenaktivator. Wenn man keinen Kompost hat, kann man auch etwas Oscorna Animalin in den Boden einarbeiten.
Quelle: Marie Lang

